Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Geschenk’

Auch an diesem Adventswochenende findet Ihr wieder ein Geschenk im Klanggebet-Shop: „Oh komm, oh komm, Emmanuel“ als Download. Ein Lied sehnsuchtsvoller, inniger Erwartung. (www.klanggebet-shop.de)

 

Advertisements

Read Full Post »

Gebet ist der Atem der Seele. Das darf wohl im Besonderen für Mantren gelten, die die Menschheit schon seit vielen Jahrhunderten singt, spricht, schreibt und denkt.

Inzwischen biete ich eine weitere Form mantrischer Heilarbeit an: das persönliche Mantra in Schriftform und Sprachaufnahme. Dieses eignet sich auch hervorragend als Geschenk an Deine Lieben.

Das persönliche Mantra ist ein Weg, Deinen inneren Garten zur Blüte zu bringen – ein Weg zu mehr Herzensfrieden, Gelassenheit, Freude und Kraft.

Alle weiteren Infos auf meiner Website.

mantren

 

Read Full Post »

Es gibt in der spirituellen Landschaft Lehrer, die behaupten, dass alles was der Seele wirklich entspreche, alles was Deine Gaben hervorbringt und Deinen göttlichen Glanz, leicht sei. Das Falsche erkenne man daran, dass es mühselig sei und schmerzhaft.

Es gibt in der spirituellen Landschaft Lehrer, die behaupten, dass alles was der Seele wirklich entspreche, alles was Deine Gaben hervorbringt und Deinen göttlichen Glanz, schwer sei. Das Falsche erkenne man daran, dass es leicht sei und Dir nichts abverlange.

Das, was wir schlechthin „Ego“ nennen, sitzt auch in jenen Behauptungen nicht untätig herum. Es rühmt sich der Leichtigkeit, und kaschiert damit seine Bequemlichkeit. Es rühmt sich der heldenhaft erlittenen Schmerzen, und kaschiert damit seinen verlorenen Glauben an den Fluss des Lebens. Das „Ego“ kann sich jeder Angelegenheit bemächtigen, und sich ebenso an glücksbesoffener Leichtigkeit satt essen wie an selbstmitleidiger Schmerzversessenheit.

Wenn wir also sagen: „Es ist leicht“, dann müssen wir uns zuallererst fragen, wer in uns das eigentlich behauptet. Ist es der Mensch, der nicht gerne übt, nicht gerne an sich arbeitet, ungeduldig ist und vielleicht sogar oberflächlich? Dem es darauf ankommt, über den Mühseligkeiten der Menschheit zu levitieren und von dort unbetroffen herabzulächeln? Oder ist es das Gewahrsein in uns, das unsagbar leicht ist, weil es sicht nicht erschaffen muss, sondern stets ist?

Und wenn wir also sagen: „Es ist schwer“, dann müssen wir uns zuallererst fragen, wer in uns das eigentlich behauptet. Ist es der Mensch, der gerne leidet, der gerne annimmt, dass jeder Andere es leichter habe als er, dass einem nichts Gutes geschenkt wird, wenn man sich dafür nicht abmüht? Dem es darauf ankommt, als kampferprobter Veteran aus den Schlachten des Lebens hervorzugehen? Oder ist es das uferlose Mitgefühl ins uns, das um das vielfache Sterben weiss, das der Mensch täglich durchschreitet?

Und wenn wir nicht sicher sind, so helfen uns vielleicht diese Fragen:

Was wäre schlimm daran, wenn es leicht wäre – Geschenk, Gnade, Überfluss, ausgegossen in uns, ohne dass wir jemals etwas dafür hätten tun müssen?

Was wäre schlimm daran, wenn es schwer wäre – Errungenschaft, Frucht beseelter Arbeit, Antwort auf eine Frage, für die wir alles tun, alles geben, ja sogar alles verlieren müssen?

Und was, wenn es beides wäre. Wenn es beides ist, immer schon?

Read Full Post »

Es ist nicht nötig, dass das was wir geben, vollkommen ist, makellos oder vollendet. Wenn wir alles geben, auch wenn es unvollkommen, klein oder schwach ist, befinden wir uns in der Hingabe. Hingabe ist ein Gesicht der Liebe, und die Liebe die wir bejahen, verwandelt uns. Es ist daher nicht notwendig, dass wir erst unfehlbar seien, bevor wir Wahrheit sprechen, gesund, bevor wir über Heilung sprechen, oder mit allem im Frieden, bevor wir über Versöhnung sprechen. Aus uns allen spricht ein versehrter Mensch, ein verwundeter Mensch, und aus uns allen fließt auch die Medizin für alles Verwundete: Hingabe.

Read Full Post »

Der Hymnus „Veni creator spiritus“ (Komm Schöpfergeist) ist ein aus dem neunten Jahrhundert stammendes überliefertes Kirchenlied, dessen verschiedene Versionen uns zu Pfingsten begegnen. Besonders interessant ist derzeit für mich die Zeile „Accende lumen sensibus“, oft verfälschend übersetzt mit „Zünd an in uns des Lichtes Schein“, „Zünd an in uns Dein Gnadenlicht“ oder „Zünd uns ein Licht an im Verstand“. All diese Übersetzungen verweisen auf eine spirituelle oder eine Erkenntnisdimension. Vom Stand der Gnade oder dem Verstand ist aber nicht die Rede. Richtigerweise muss man sagen, dass die Zeile von den Sinnen spricht. Eine Übersetzung, die dem ursprünglichen Texinhalt entspricht, lautet daher: „Zünd an das Licht den Sinnen“. Darauf herumzureiten ist keine Überkorrektheit, sondern geradezu notwendige Liebe zum Detail. Denn dem Christentum, dem nicht selten Welt- und Leibfeindlichkeit vorgeworfen wird, zeugt an zahllosen Stellen von einer ehrfürchtigen Einbindung des Körpers und alles Erschaffenen in die heilige Ordnung in der Gott selbst aufscheint.

Was bedeuten erhellte Sinne? Sinne, in denen ein Licht entzündet wurde? Das Licht des Geistes, das hier erbeten wird, was bewirkt es mit den Sinnen des Menschen?

Der Heilige Geist enteignet uns

Zunächst muss gesagt werden, dass der Geist im Alten Testament etliche male genannt wird: Als Urgewalt, die All und Erde zusammenhält, als Kraft die von Menschen Besitz ergreift um sie ihrer wahren Bestimmung zuzuführen, als Spender von Weisheit, Erkenntnis, Einsicht und Stärke, und als Stimme die zur Gottesliebe ruft. Darüber hinaus ist vom Geist die Rede, der zum seligsten Werden, zu Entfaltung und Blüte führt: „Wenn aber der Geist aus der Höhe über uns ausgegossen wird, dann wird die Wüste zum Garten.“ (Jes 32,15). Auch wird der Geist genannt als Kraft, die eine Verwandlung bewirkt : „Dann wird der Geist des Herrn über dich kommen und du wirst wie sie in Verzückung geraten und in einen anderen Menschen verwandelt werden.“ (1 Sam 10,6)

Umformung – Werk des Geistes

Dieser Geist, der als „Intelligenz“ hinter allen Dingen die Fäden hält, der Urgrund jeder Erkenntnis und Weisheit ist, der den Menschen „besetzt“, so dass er nicht länger sich selbst gehört, wohl aber entbrannt ist in Gottesliebe, dieser Geist vermag alle Sinne zu erleuchten, um den Menschen, ja, um die Schöpfung ihrer Bestimmung zuzuführen, und diese Bestimmung ist nicht weniger als eine Umwandlung, eine Metamorphose, zum Einen hin, den jeder unserer Sinne von Geburt an sucht. Mit Johannes vom Kreuz gesprochen gleicht der umgeformte Mensch einer Skizze, die zum Gemälde wird, oder auch einer Kerze, deren Flamme im Sonnenlicht aufgeht.

Tausende Asketen mögen die Welt und den Körper gering geachtet und seine Leidenschaften abgetötet haben auf der Suche nach spiritueller Reinheit, und die hellenistische Geisteswelt mag diese Leibfeindlichkeit entfacht haben – doch ist ungeachtet dessen jeder der menschlichen Sinne aus christlicher Perspektive hoch zu achten. Nicht nur als Instrumente der Wahrnehmung, mit denen der Mensch dem Göttlichen in den Erscheinungen nachspürt, sondern auch als Orte, an denen das Göttliche gegenwärtig ist und sich fortwährend ereignet.

Weisheit und Körperlichkeit

Die Erkenntnis, die die alttestamentarischen Protagonisten erlangen, sobald der Geist von ihnen Besitz ergreift, durchdringt sämtliche ihrer Sinne. Sie sehen neu, hören neu, riechen und schmecken neu, und alles was sie berühren ist neu. Die Psalmisten beten mit all ihren Sinnen, und das aus gutem Grund. Denn der jüdische Glaube kannte keine Trennung von Leib und Seele, und der Betende hielt fortwährend Gott seinen Körper hin wie eine unvollkommene doch inbrünstige Gabe.

Dem Geist oblag es, die Sinne in seinem Feuer zu entfachen, sie zu reinigen und zu transformieren. Auf diese Weise vom Geist durchdrungen führt Gott den Menschen einem Wissen zu, das kein Verstandeswissen ist, sondern als Weisheit in seinen Augen, seinen Händen, seinem ganzen Hiersein und Sosein wohnt.

Diese gewonnene Weisheit aber ist eine Weisheit zum Du, eine Weisheit der Gemeinschaft. Denn der neu sehende Mensch sieht den Anderen und die Welt im neuen Licht, er hört den Klang der Welt auf neue Weise und er berührt, was er berührt, mit mitfühlenden, mit wissenden, mit segnenden Händen. Die Sinne als Orte der Begegnung sind beredt, ebenso wie der Heilige Geist ein Geist der Beredtheit ist, wie wir im Pfingstwunder sehen – denn die babylonische Sprachverwirrung ist im Pfingstwunder aufgehoben, und die Apostel vermögen in fremden Sprachen zu sprechen, die sie zuvor nicht verstanden – die Menschen also verstehen und erkennen einander.

Nachfolge heißt: Christus werden

Anknüpfend an das gestrige Zitat wird nun vielleicht ein wenig klarer, wovon Pfingsten spricht: dass der Mensch zum lebendigen Christus werde durch die Kraft des Geistes, das ist das eigentliche Pfingstereignis. Und das findet nicht kurz nach Jesu Tod über den Köpfen der jungen Christen statt, und auch nicht jährlich zu Pfingsten in der Kirche (obwohl: dort natürlich auch!), sondern es ist ein fortwährender Prozess, ein fortwährendes Werden, das alles Erschaffene, alle Menschen, und Dich im Besonderen betrifft. Gestern wie heute und morgen.

Das Pfingstfest zu feiern heisst auch, diese verwandelnde Kraft zu bejahen und Hingabe an sie zu lernen und zu üben. Dazu gehört, den Geist in sich selbst wie im Anderen zu erkennen und gewähren zu lassen. Das größte Versprechen und Geschenk ist uns bereits gegeben: „Mein Geist bleibt in Eurer Mitte“ (Hag 2,5).

Das ist Grund genug, Pfingsten, die Sinne und das Leben zu feiern.

Allen Lesern und Leserinnen gesegnete Pfingsten!

Bild: © Darla Sikes

Read Full Post »

Ich geh’ mit Dir: 14tägiger Übungsweg. Tag 14: Bejahung

© Cristina McAllister

Der heutige Tag steht unter dem Wort „Bejahung“.

Dieser vierzehntägige Weg begann mit einem „Ja“. Und heute endet er mit einem „Ja“.

Wohlwissend, dass in diesem Ja so viele Neins eingeschlossen sind, die gesprochen werden müssen gegen Ungerechtigkeiten, Unwahrheiten und Untragbarkeiten. Wohlwissend, dass ein Ja nicht immer in seliger Ergebenheit gesprochen werden kann, sondern oftmals errungen werden will. Wohlwissend auch, dass es vor allem innere Hürden sind, die überwunden werden wollen auf diesem Weg der Bejahung.

Dies ist ein Ja zu innerer Entwicklung. Zu Liebe, Mitgefühl und Aufmerksamkeit. Zu Mut und Aufrichtigkeit, ein Ja dazu, jene Welten zu erschließen, die Du in meinen Seelengrund gelegt hast. Dies ist ein Ja zu einem bewussten Leben inmitten dieser Schöpfung, die auf unzählige Weisen von Dir erzählt. Dies ist ein Ja zu einer beherzten und bedachten Lebensreise, im Angesicht des Du, und in Deiner Gegenwart, die alles durchdringt.

Noch während ich alles dafür tun muss, wird mir alles geschenkt. Noch während Du meine Wege zeichnest, bin ich frei. Dies ist ein Geheimnis, in das ich sinke, wie der Samen in die Erde. Und dafür danke ich Dir.

Segne unsere Wege. Segne die Wege aller, die eine neue Erde in ihren Herzen tragen, berührt von Deiner Gegenwart mitten unter uns.

Paulus schrieb einst an seine Gemeinde: Gott ist in unseren Herzen aufgeleuchtet.

Dieses Leuchten möchte ich bejahen, feiern, besingen, tragen und teilen.

(Dies war ein Übungsweg vom 15.10. – 28.10. Er begann hier. Herzlichen Dank an all die vielen Leser, die mitgegangen sind und die Texte geteilt haben, und die mir so freundlich geschrieben haben. Weiterhin gute Reise.)

Read Full Post »

Ich geh’ mit Dir: 14tägiger Übungsweg.Tag 13: Gemeinschaft

© Angela Treat Lyon

Der heutige Tag steht unter dem Wort „Gemeinschaft“.

Ich bin nicht allein. Diese Reise, die ich antrete, führt durch Höhen und Täler, immer aber in Reichweite von Gefährten. Und Gefährte will auch ich sein. Nicht nur dem Menschen, der mich kennt, und der sich selbst in mir erkennt, der sich mir zuneigt und meiner Zuneigung bedarf. Sondern auch dem Wind und dem Wasser, dem Feuer und der Erde, dem Tier, allem Wachsenden und Werdenden will ich Gefährte sein. So gut ich kann will ich dies, doch heute sage ich: ich will es besser können als bisher. Wo dazu Übung nötig ist, will ich üben. Wo dazu Offenheit nötig ist, will ich mich öffnen. Hörend sein will ich, auch und gerade für den Ruf des Nächsten der an mich ergeht, immer tiefer in ein Verstehen und Verkosten dessen sinkend, was Leben ist.

Und was der Mensch ist und was er sein kann, das werden wir erweisen. Denn jeder Tag ist der Tag der Menschwerdung.

 

Du bist mir so vertraut
ist unser Glanz auch noch verhüllt
wir teilen einen Traum
nimm meine Hand damit er sich erfüllt

.

(Dies ist ein Übungsweg vom 15.10. – 28.10. Er begann hier.)

Read Full Post »

Older Posts »