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Posts Tagged ‘Kontemplation’

Wenn Beten bloß ein Bitten wäre – und dies ist ein so gängiges Missverständnis unserer Zeit – dann wäre es in der Tat ein unseliges Gefängnis der Unmündigkeit, in das wir uns selbst jeden Tag aufs Neue einsperren, in dem wir einander nicht mehr wären als menschliche Abgründe, deren Leere mit nichts zu füllen ist, und in dem wir Gott gegenüber träten als ewige Kinder ohne Aussicht auf den köstlichen Moment, in dem uns die Gegenwärtigkeit des Gebrauchten und Gewollten, ja noch des Nicht zu erhoffenden so durchdringt wie Morgenlicht die müden Weiten alter Erde.

Aber Beten ist – und das wirst Du selbst dann erfahren, wenn Du es als unermüdlich Bittende/r beginnst – so viel mehr als eine Frage an den Liebsten, als eine Hoffnung auf das Sich Verschenkende, als eine Erinnerung an ein altes Versprechen dessen Einlösung sich fortwährend ereignet.

Beten ist selbst der heilige Raum, in dem wir in alles hineinwachsen, was in uns als Same schlummert – in Einsicht, in Tiefe, in Klarheit, in Begegnung, in Liebe die aus reinigendem Feuer hervorging. Gebet ist ein Lebensweg, dem ein Entschluss zugrunde liegt – selbst noch dann, wenn wir nichts von ihm wissen – der Entschluss nämlich, zu werden wozu Gott uns erdacht hat und erdenkt, noch in diesem Moment. Und es mögen tausend Stunden vor uns liegen, angefüllt mit wüstenöder Trockenheit, mit dem alles umspannenden Gefühl der Sinnlosigkeit, das Beten mag uns vorkommen wie eine Verwirrung, die kein Ende findet, aber einmal kommt der Moment, in dem das Gebet der reißende Strom wird, der Dich mitnimmt, der Dich Dir wegnimmt, und der Dich in etwas überführt, von dem Du jetzt – und es gibt keinen Grund, das zu bedauern – noch nichts ahnst.

Du musst also nicht auf das Geschick Deines Betens vertrauen, oder auf dessen Schönheit, auch nicht auf dessen Wirkung oder das dabei herrschende Gefühl. Dein Vertrauen darf dem Gebet selbst gelten, und dem darin lebendigen Unbekannten, der ultimativen Bodenlosigkeit, die Jesus wohl meinte, als er sagte, der Menschensohn habe keinen Ort, an dem er sein Haupt betten könne. Gebet ist der Nichtort, an dem Beheimatung eine neue Bedeutung gewinnt. Gebet ist der Nichtort, von dem aus unsere Pilgerschaft sich entfaltet. Dies ist wohl nicht weniger als ein Geheimnis, ein Abenteuer und ein großes, lebendiges Wunder.

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Der mystische Weg kann eine ganz große Ungeheuerlichkeit sein. Vielleicht denken wir zuerst in froher Erwartung, eine mystische Erfahrung verändere einfach alles, so als seien wir im einen Moment noch ein durchschnittlicher Mensch, und im nächsten Moment eine Art erleuchteter Superheld. So ist es freilich nicht. Uns wird ein großes Geschenk gemacht. Die mystische Erfahrung wird uns geschenkt. Dann aber sind wir gerufen, uns zu schenken.

Und das ist der Moment, und bisweilen sind es auch viele Momente, in denen wir begreifen, wie viel in uns noch nicht Hingabe ist. Wie viel in uns noch nicht Liebe ist. Wie viel in uns noch nicht Mitgefühl ist und Wahrheit, und Mut und Güte. Das ist auch der Grund für die zahlreichen Bilder und Berichte von alten Mystikern, die sich selbst erniedrigen, beschimpfen, einschränken oder sogar geißeln. Das befremdet uns heute, und sicher gibt es andere und zeitgemäßere Methoden, seiner Selbsterkenntnis Raum zu geben, aber der zeitlose Kern dieser Dinge ist der: im Moment, in dem wir die Liebe erkennen, die uns ruft, und die noch an unserem Seelengrund wohnt, erkennen wir schmerzlich, wie viel uns noch von der Verwirklichung dieser Liebe trennt.

Und es ist gut, sich dieser Erschütterung zu überlassen, weil wir nämlich sonst dazu neigen, nur das Erhebende der mystischen Erfahrung zu ersehnen. Diese Erschütterung weckt in uns die Bereitschaft, an uns zu arbeiten. Den Tempel zu reinigen, in dem das Licht leuchten will.

Die alten Mystiker wussten auch um die andere große Versuchung, die darin liegt, in diesem Gefühl der Unwürdigkeit zu verbleiben. Denn auch dies hat seine Bequemlichkeit: der Mensch, der nichtswürdig ist, hat eben für jedes Versagen eine Entschuldigung. Es ist darum wichtig, dass wir uns auf dem mystischen Weg von romantisierenden Verklärungen fernhalten, von der Sucht nach erhebendem Gefühl ebenso wie von der demoralisierenden Macht der übermäßigen Selbstkritik. Und dass wir mit dem psychologischen Wissen im Gepäck, das wir heute haben, eine freundliche Gelassenheit im Umgang damit entwickeln.

Gelassenheit, während wir unsere Arbeit tun. Gelassenheit, während Gott seine Arbeit tut.

(Mehr zu diesem Weg und meinem Angebot: www.klanggebet.de)

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Menschen mit mystischen Erfahrungen stellen in der Regel zwei erstaunliche Dinge fest. Das eine ist: der Schmerz wird größer. Es wächst die Anteilnahme am Leiden jeder Kreatur. Plötzlich wird der Schmerz des Anderen zum höchst eigenen Schmerz. Ich kenne Menschen, die nach ihrer ersten mystischen Erfahrungen wochenlang nur geweint haben, weil ihnen das Leiden der Welt kaum zu ertragen war. Das Erlebnis des Ungetrenntseins bedeutet eben auch: ungetrennt zu sein vom Anderen, vom Empfinden des Leids des Anderen. Ungetrennt zu sein von der Not und Angst des Anderen, ob Mensch oder Tier.

Viele erschreckt das und sie denken, etwas sei „falsch gelaufen“ oder sie befänden sich inmitten eines psychischen Zusammenbruchs. Das ist nicht der Fall. Es ist eine natürliche Konsequenz des sich weitenden Horizonts und Herzens, dass darin mehr Schmerz Platz hat. Es ist eine natürliche Konsequenz der feineren Empfindsamkeit, dass das was gestern noch erfolgreich ausgeblendet wurde, heute ins Bewusstsein tritt.

Das zweite, was Menschen mit mystischen Erfahrungen feststellen, ist dass auch ein Zustand der Freude und Gelassenheit wächst. Das Erleben des Ungetrenntseins vom Strom des Lebens, der alle Schöpfung hervorbringt, und das Erleben von der Gutheit aller Dinge wecken eine freudige, friedliche Präsenz in uns, die jeden noch so widrigen Umstand hinnehmen und annehmen kann. Viele erschreckt auch das – sie fürchten, gefühllos oder weltfremd geworden zu sein, weil sie selbst inmitten leidvoller Erfahrungen noch ein tiefes Alles-ist-gut in sich empfinden, und mitten im Unglück glücklich sein können. Aber auch das ist eine natürliche Konsequenz des mystischen Erlebens: Es ist die Wahrnehmung einer unbeschädigten Instanz, die inmitten jeder Trostlosigkeit eben immer sie selbst bleibt.

Nun ist beileibe nicht bei jedem Menschen die Gabe vorhanden, diese beiden Erfahrungen friedlich in sich zu vereinen. Je nach charakterlicher Disposition neigt der eine Mensch dazu, zu tief ins Leiden der Welt zu gehen und daran zu verzagen, oder zu hoch in die erhabene Gelassenheit zu gehen und somit an Mitgefühl und Erdverbundenheit zu verlieren. Es zeigt sich also, wie im vorigen Artikel beschrieben, dass der Mensch mit mystischer Erfahrung üben muss, um weder zu tief ins Leiden, noch zu entrückt in die Gelassenheit zu gehen. Es obliegt der eigenen, gewissenhaften und verantwortungsvollen Prüfung, festzustellen ob wir uns im Ungleichgewicht befinden, und dann korrigierend darauf einzuwirken. Korrigierend deshalb, weil der Welt und Menschengemeinschaft weder mit am Leiden verzagenden Menschen noch mit entrückten Gleichmütigen geholfen ist. Wer in sich ein Übermaß an Schmerzempfinden entdeckt, tut gut daran, Gelassenheitsübungen aus Gebets- und Meditationstraditionen zu pflegen. Wer in sich ein Übermaß an teilnahmsloser Gleichmut entdeckt, tut gut daran, tief in den Staub des Alltags zu steigen und dort tätiges Mitgefühl zu üben. (Nach meinem Erleben fördert mantrisches Beten und Singen beispielsweise beides.)

Sowohl die wachsende Anteilnahme als auch der wachsende innere Friede sind große Gnaden und Geschenke des mystischen Erlebens, die uns liebevoll in die Verantwortung nehmen, an uns und dem Angesicht dieser Erde zu arbeiten.

herzjesu

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Es gibt einige Missverständnisse, die symptomatisch für unsere Breitengrade und den spirituellen Zeitgeist sind. Diese Missverständnisse entfalten sich rund um die Frage, ob jemand „erwacht“ sei und jemand anderes eben nicht. Nicht nur zahllose spirituelle Dienstleister, sondern eine ganze Industrie lebt von der Kultivierung dieses Gefälles – der Kluft zwischen dem Erwachten und dem Nichterwachten. Eine ganze Kultur der Lehrer- und Jüngerschaft rankt sich um dieses Phänomen, das befremdlich deplatziert in unserer Welt und seltsam anachronistisch in unseren Tagen wirkt.

Es ist wohl der Weiterentwicklung menschlicher Wahrnehmung zu verdanken, dass heute immer mehr Menschen sogenannte mystische Erfahrungen machen – solche also, die über die Grenzen der eigenen Biographie und Person hinausweisen. Entgrenzende Erfahrungen, Einheitserfahrungen, identitätsauflösende Erfahrungen. Dies können erheblich erschütternde Erlebnisse von Einheit und Urteilsfreiheit sein, von Ewigkeit, Unendlichkeit, von uferloser Liebe. Sie können gleichermaßen erhebend und verstörend sein, sie können nur wenige Sekunden dauern oder sich über längere Zeiträume erstrecken. Allen gemein ist: sie haben eine große Wirkung und sie werfen viele Fragen auf – denn im Alltagsbewusstsein und umgeben von alltäglicher Banalität, Sorge oder Dramatik erlebt der Mensch sich anders als in der Erfahrung mystischer Verschmelzung. Und der Verstand versucht unter großem Druck, diese verschiedenen Welten zu „synchronisieren“.

Bei vielen beginnt hier schon das erste Missverständnis: sie denken, das mystische Erlebnis sei „das Wahre“, und das Leben wie es zuvor war, „das Falsche“. Sie denken, alles was vorher gelebt und empfunden worden sei, müsse ja Ergebnis des Nichtwissens gewesen sein, des Nichterfahrenhabens, kurz gesagt: Illusion. Dann beginnen sie, auf den Alltag herabzusehen und wie ein Süchtiger seiner Substanz dem Gefühl von „bliss“ hinterherzurennen, das sie im Moment des mystischen Einbruchs empfanden.
Dass es überhaupt um diese Empfindung gehen könne – dass diese Empfindung das sei, worum es eigentlich im Leben geht, das ist ein grosses Missverständnis. Und ein folgenschweres. Denn die mystische Erfahrung lässt sich nicht einfangen, nicht herbeiführen, nicht herbeisehnen. Vielleicht besucht sie Dich nur einmal und danach nie wieder. Viele Menschen, die dann in das Verhalten von „Jüngern“ fallen, sind so. Sie haben den mystischen Einbruch erlebt und sehnen sich unendlich danach zurück. Sie finden aber allein nicht mehr in diesen Zustand und folgen daher einem Menschen, der ihnen Verkörperung dieses Zustandes zu sein scheint: einem „Erwachten“.

Das zweite große Missverständnis beginnt genau hier: jemand erlebt den mystischen Einbruch, die Identifikation mit dem All-Einen, die Einheit mit der Schöpfung oder die „Gutheit“ aller Erscheinungen (oder alle diese Phänomene zusammen) und schliesst daraus, er müsse nun erwacht sein, weil er „die Wahrheit geschaut“ und sich entgrenzt und verwandelt habe. Die mystische Perspektive scheint absolut. Die Alltagsperspektive fragmentarisch und subjektiv. Viele Menschen, denen es leicht fällt, das erlebte Gefühl und die erfolgte Schau zu rekapitulieren nennen sich „erwacht“. Viele wollen damit ausdrücken, dass sie ganz realisiert haben, wie viel mehr als ihre Biographie sie sind (oder in der Sprache des Neo-Advaita: wie viel weniger). Viele wollen damit auch ihrem Glauben Ausdruck verleihen, dass sie nun ungetrennt vom Göttlichen und frei von Illusion ihren Alltag feiern. Viele, die sich als erwacht begreifen, gehen dann ohne zu Zögern zum nächsten Schritt über: als Erwachte den Nichterwachten lehrend und belehrend zur Verfügung zu stehen. Diesem Phänomen verdanken sich zahllose Gurus, spirituelle Lehrer, Satsang-Geber und selbsternannte Meister.

Und wie wir durch das ein oder andere Bekenntnis von Aussteigern wissen, kann es manchmal Jahre oder Jahrzehnte dauern, bis auch diese Blase platzt und der Erwachte seine Jüngerschaft öffentlich um Verzeihung bittet, und gesteht, nichts anderes getan zu haben als dem „feeling of bliss“ hinterherzulaufen und dem Schmerz alles Irdischen entkommen zu wollen.

Meine Erfahrungen mit Menschen in diesen beiden Missverständnissen sind zahlreich. Ich kann sehr gut nachvollziehen, warum man sowohl in das erste Missverständnis, als auch in das zweite hineingerät. Es scheint nahe liegend. Manch einer ist nach einem mystischen Erlebnis so euphorisiert oder so erschüttert, dass das Leben einfach nicht wie zuvor weiter gehen kann. Verständlich – wie könnte man auch einfach zur Tagesordnung übergehen?
Manch einer kann nach so einem Erlebnis auch nicht aufhören, davon zu reden. Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund. Wir fühlen uns von Gott geküsst und sind trunken.

Wir alle aber sind Menschen – und unterliegen unserer Charakterbildung. Ein Mensch ohne große Tugend wird auch nach einem mystischen Erlebnis keiner mit großer Tugend sein. Ein Mensch voller Eitelkeit wird auch seinem mystischen Erlebnis seine Eitelkeit vorfinden. Mehr noch, er wird sogar versucht sein, sie mystisch zu verklären. Ein Mensch, der gerne im Mittelpunkt steht, wird dies auch nach seiner mystischen Schau noch gern tun. Im Rahmen eines Satsangs, in dem ihn viele Augen huldigend ansehen, wird er sich vermutlich sehr wohl fühlen.

Es gibt etwas, das wir Mystiker der neuen Zeit begreifen müssen: Mystische Erlebnisse machen uns nicht zu guten Menschen. Im schlimmsten Fall sind wir einfach Egomanen mit mystischen Erlebnissen. Wem ist damit gedient?

Ein mystisches Erlebnis als Einbruch des Göttlichen in die Alltagswirklichkeit ist immer eine Frage an uns, wie wir das Erfahrene in die Welt fliessen lassen wollen. Wie wir die umformende Kraft des Absoluten auf unser individuelles Leben einwirken lassen wollen. Wir stehen vor der alles entscheidenden Frage, ob wir das mystische Erlebnis zum Anlass nehmen wollen, zu üben. Ja, richtig, zu üben. Ein Wort, das nach unendlicher Wiederholung und Arbeit klingt, und genau das ist es. Mitgefühl kann man üben. Anteilnahme kann man üben. Zuhören kann man üben. Güte kann man üben. Dankbarkeit kann man üben. Eine mystische Gnade erfahren zu haben, bedeutet, dass wir gerufen sind uns in eine Andachtspraxis zu begeben um dem Ruf zu folgen der uns in die Seele drang. In Be-Ziehung zu treten ist das Gebot der Stunde.

Im besten Fall also nehmen wir das mystische Erlebnis zum Anlass, diesen Übungsweg und diesen lebenslangen Weg der Verwandlung zu bejahen. Im schlimmsten Fall kommen wir uns besonders vor, weil wir ein mystisches Erlebnis hatten und terrorisieren fortan die ganze Welt mit unserer vermeintlichen inneren Schönheit und Strahlkraft.

In meiner Arbeit mit Menschen mit mystischen Erfahrungen kommt mir mein eigenes Erleben zugute. Ich war noch ein Teenager, als erste mystische Erlebnisse über mich kamen. Viele Jahre wusste ich überhaupt nicht, wie ich die Dinge in Worte hätte kleiden sollen, die mir widerfuhren. Innere Ereignisse von solcher Größe inmitten eines normalen Alltags. Dinge, für die ich keinen angemessenen Erklärungskontext wusste. Als ich zu begreifen begann, begegneten mir alle Dämonen, die nach mystischen Erlebnissen so auftauchen – und ich versichere Euch, die haben sich seit Evagrius Ponticus nicht wesentlich verändert (offenbar unterliegen die menschlichen Versuchungen keiner Evolution). Die Völlerei, das ist die Sehnsucht nach ständiger Glückseligkeit, die Habsucht, das ist der ständige Drang, sich mit etwas so großartigem zu identifizieren wie dem Titel „Erwachter“, der Überdruss, das ist der Zustand in dem wir es leid sind, in dieser Welt zu sein, und was ist da tröstlicher als ein Leben auf der mystischen Wolke sieben. Es gäbe darüber viel zu sagen, aber das soll nicht ausufern und ich empfehle einfach entsprechende Lektüre.

Es liegt mir in meiner Arbeit daher sehr daran, mit Mythen und Verklärungen aufzuräumen, die dazu führen, dass vermeintlich Erwachte vermeintlich Nichterwachte an der Nase herumführen oder in Abhängigkeiten halten oder finanziell ausbeuten oder in Ashrams mit sektenartigen Strukturen vereinnahmen. Dafür gibt es keinen Anlass.

Mystische Schau ist kein Ende, sondern ein Beginn. Kein Ende einer Entwicklung, sondern Beginn einer lebenslangen Entwicklung. Und gibt es ein Erwachen, so ist dies wohl ein Erwachen zur Tat, das unser Leben erst unter Beweis stellen muss.

Eine lautere spirituelle Wegbegleitung kann meines Erachtens nur darin liegen, Menschen geistlich zu begleiten, die mystische Erfahrungen gemacht haben oder machen und die sich nicht sicher sind, wie diese ihren Alltag fortan durchwirken können. Die sich nicht sicher sind, wie sie angesichts solcher Erfahrungen in ihrer Konfession bleiben sollen, oder an ihrem Arbeitsplatz, oder in ihrer Beziehung. Die nicht wissen, wie sie damit klarkommen sollen, dass nach der mystischen Erfahrung jedes Leid auf der Welt plötzlich schwerer zu wiegen scheint, im eigenen Herzen.

Eine solche spirituelle Wegbegleitung kann nur auf Augenhöhe stattfinden. In tiefer Achtung vor der Erfahrung des Anderen, so vertraut oder fremd sie mir sein mag. Solcherlei Arbeit muss jede Form von Jüngerschaft ablehnen – aus tiefem Respekt vor der Würde des Einzelnen, der seinen ganz ureigenen Weg in und mit Gott geht.

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(Bild: Die Verzückung der heiligen Teresa – Giovanni Lorenzo Bernini)

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Lieber Freund, liebe Freundin,

Als ich gestern die ersten hektischen Gesichter im Einkaufszentrum sah, war mir klar: der Vorweihnachtsstress und Geschenkekauf beginnt.

Ich möchte es daher nicht versäumen, Euch auf einige Geschenke hinzuweisen, die Ihr ohne Stress und zu fairen Preisen in meinem Onlineshop http://www.klanggebet-shop.de erwerben könnt, und die all jenen eine Freude machen dürften, die ihre Spiritualität leben möchten und auf diesem Weg sanfte bis kraftvolle Unterstützung und Ermutigung schätzen.

1.“Herzensgebet“, „Seelengrund“, „Christuslicht“: drei CD’s mit spirituellen Liedern aus der Tiefe des Herzens. Überkonfessionell – weit – frei. Für ein erdverbundenes, im Himmel verwurzeltes, mitfühlendes, achtsames und herzensfrohes Leben. Klanggebete, die zu Hingabe einladen.

2. „Gaia – Musikalische Meditationen“: Eine Meditations CD, die schamanische Erdverbundenheit und franziskanische Schöpfungsliebe vereint. Meditative Texte und mantrische Lieder, die uns die Kostbarkeit der Erdengaben ebenso vermitteln wie die Gegenwart des Göttlichen in allem Belebten. Für drin und draußen, für Erdung und Erdheilung zu jeder Jahreszeit.

3. Individuelle Haussegen: Wenn es heisst, der Haussegen hänge schief, dann verdankt sich dieses geflügelte Wort möglicherweise der Tatsache, dass es, gerade im neunzehnten Jahrhundert, üblich war, sich einen Haussegen als eingerahmtes Bild an die Wand zu hängen. Wenn dann im Streit die Türen knallten, hing der Segen buchstäblich schief. Möglicherweise verdankt sich diese Erklärung aber auch einer Legende, denn ob es Frauen im neunzehnten Jahrhundert gestattet war, Türen zu knallen, darf man bezweifeln ;).

Haussegen sind zu Unrecht aus der Mode gekommen, denn sie sind zeitlos, und dürfen auch heute noch unsere Wände schmücken und uns beim Blick darauf daran erinnern, welchen Geist wir in unseren Wohnräumen gegenwärtig wissen und mit unserer Aufmerksamkeit nähren wollen. Das ist für jeden Menschen, jede Familie, jedes Paar sicher unterschiedlich. Und aus diesem Grund biete ich individuelle Haussegen an, die ich nach einem telefonsichen Vorgespräch und einer anschliessenden Gebetssitzung empfange. Der auf die Herzenswünsche, Gaben und Aufgaben des Menschen zugeschnittene Segen wird dann von mir auf einem dekorativen Fotodruck (A4) an Dich verschickt. Du kannst den Fotodruck selbst rahmen, oder Du wählst gegen Aufpreis die Variante Haussegen auf Holz. Ich sende Dir dann diese besondere Variante zu, die auch bereits mit Aufhängung ausgestattet ist.

4. Persönliche Mantren: Eine Sprach-CD, musikalisch unterlegt, auf der ich Dein persönliches Mantra zur spirituellen Entfaltung aufnehme, das ich in einer Gebetssitzung empfangen habe. Das persönliche Mantra kannst Du auch in Form eines Gutscheins an einen lieben Menschen verschenken (Nach Anfrage sende ich Dir einen gestalteten Gutschein zu). Persönliche Partnerschaftsmantren dienen einer zweisamen Ausrichtung auf tiefe Verbundenheit und gemeinsame Visionen. Das Mantra wird als CD, zusammen mit einem dekorativen Fotodruck verschickt.

5. Persönliche Seelen- und Segenslieder (auch für Paare und Kinder): Für die verbleibende Zeit bis Weihnachten kannst Du für einen Deiner Lieben noch ein Seelen- oder Segenslied buchen. Zu Weihnachten kannst Du ausserdem einen Gutschein verschenken, so dass der Beschenke im neuen Jahr mit mir in Kontakt tritt und wir über sein/ihr Klanggebet sprechen. (Gutscheine gestalte ich auf Anfrage). Das persönliche Seelenlied kannst Du nicht über den Shop buchen – richte Deine Anfrage bitte per eMail oder telefonisch an mich.

Ich freue mich auf Deine Anfrage und Deinen Besuch im Klanggebet Shop (www.klanggebet-shop.de). Lass Dich nicht von der Hektik anstecken – die Vorweihnachtszeit ist wie die Natur uns zeigt, eine Zeit des Rückzugs und des Stillerwerdens.

Mit klangvollen Grüßen und Segenswünschen,

Giannina

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Inzwischen sind vier KLANGGEBET CD’s erschienen, die nicht nur treue Begleiter auf dem ureigensten spirituellen Entfaltungsweg sind, sondern sich auch als Geschenk an die Liebsten eignen.

Neulich wurde ich gefragt, wie ich die Alben beschreiben würde, und das mache ich gerne auch hier. Ich freue mich über alle, die reinhören, bestellen, mitsingen, mitbeten und verschenken. Für mehr Lebensfreude, Kraft, Klarheit und ein tief in der Liebe verwurzeltes Sein. www.klanggebet-shop.de

1. Herzensgebet (2012): Das erste Klanggebet Album enthält zwölf Lieder, die davon erzählen, wie leicht die Gegenwart des Göttlichen in allem zu finden ist, was uns umgibt: in der Natur, im Nächsten, in der Praxis des Mitgefühls, in der Stille der Meditation und des Gebets. Sie laden ein zu praktiziertem Mitgefühl und zu einem achtsamen Blick auf alles Lebendige. Einige Trostlieder dienen der Ermutigung und Erbauung in schweren Zeiten.

2. Seelengrund (2013): Das zweite Klanggebet Album enthält wiederum zwölf Lieder, die dazu einladen, verschiedene spirituelle Praktiken zu vertiefen, beispielsweise das Segnen, das Mitgefühl, aber auch tiefe Kontemplation. Einige Lieder öffnen Blick und Herz für die weibliche Urkraft, die von der Erde bis in den Himmel reicht, und für heilendes Arbeiten mit den Händen. Wir werden daran erinnert, dass wir das Licht in uns jederzeit in die Welt tragen dürfen.

3. Christuslicht (2014): Das dritte Klanggebet Album vereint fünf Mantren und fünf Lieder und öffnet uns für die wichtigste Praxis spiritueller Entfaltung: die Hingabe. Die mantrischen Lieder eröffnen einen Raum inneren Betens, in dem wir uns dem Quell angleichen, dem wir entsprungen sind. Die Lieder laden ein zu Bhakti – praktizierter Gottesliebe, und zu Achtsamkeit im Alltag, zu einer Offenheit für die Allgegenwart Gottes.

4. Gaia – Musikalische Meditationen (2014): Das vierte Klanggebet Album enthält vier gesprochene Meditationen, die jeweils mit Liedern oder Mantren arbeiten. Sie laden zu bewusstem Aufenthalt in der Natur ein, und zu einer Andachtspraxis, die durch die Mysterien der Natur hindurch Wesenszüge des Menschen und des Schöpfergeistes erkennt und erfährt. Im Angesicht der vier Elemente naturverbundener und bewusster angebunden an den Lebensquell zu sein, ist Anliegen dieser CD.

www.klanggebet-shop.de

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Eine besondere Freude war es mir heute, in der aktuellen SEIN (Novemberausgabe online und in Print) eine schöne Rezension zur KLANGGEBET-CD „Christuslicht“ zu finden.

Da heisst es: „Segenslieder, gesungene Gebete, Mantren, Heilmeditationen aus der Stille des Gebets. Von sanft und ruhig bis kraftvoll anschwellend. Berührend schöne und betörend-melancholische Musik.“

Für die ganze Rezension bitte den Link anklicken und sowieso auch mal das gedruckte Sein Heft in die Hand nehmen .

Ich danke für die wertschätzenden Worte und freue mich über alle, die die Rezension zum Anlass nehmen, im Klanggebet Shop den inzwischen erschienenen vier CD’s ein Ohr zu leihen und sich die Klänge nach Hause zu bestellen oder zu verschenken.

http://www.sein.de/empfehlungen/musiktips/christuslicht.html

rezension

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